Ausgerechnet Alabama

Mehr über ihre Wurzeln erfahren, das wünscht sich die 30 jährige Susan Parker von ganzem Herzen!

Als sie eines Tages „Grayson House“ erbt, ein altes, romantisches Herrenhaus in Taspering, Alabama, ist sie sich sicher: Jetzt wird sie endlich mehr über ihre Familie herausfinden! Doch wenn sie gewusst hätte, was sie in Alabama erwartet…
Kaum dort eingetroffen, steht plötzlich dieser unverschämt, attraktive Typ in ihrer Küche, der sich selbst einfach nur unwiderstehlich findet. Doch Susan hat so gar nicht vor, ihr Herz zu verlieren- erst recht nicht an einen Kerl aus Alabama. Als sie auf der Suche nach Antworten in einem alten Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter stöbert, stößt sie auf gut gehütete Familiengeheimnisse. Und mit einem Mal ändert sich alles…

Autorin: Diana P. Lavender

Seitenanzahl: 352 Seiten

Erscheinungsdatum:  31. Juli 2020

Reihe: Einzenband

Verlag: Selfpublishing

Genre: Roman

Hier wurde ich so wie viele andere Bücher durch die Sozialen Medien aufmerksam. Es war wirklich eine gute Geschichte. Allerdings konnte mich das Buch nicht so mitreißen wie bei anderen Leser(innen).  

Handlung:            

Susan Parker wuchs in einem Waisenhaus auf und sehnte sich nach den Wurzel ihrer Familie. Mit 30 Jahren gab sie bereits die Hoffnung auf etwas von ihrer leiblichen Familie zu hören bis sie unerwartet einen Anruf von einem Anwalt erhält. Der Anwalt teilt ihr mit, dass es ein Erbe ihrer Großmutter mütterlicherseits gab. Doch das Erbe ist an eine Bedingung geknüpft. Dies führt zu dem Anwesen ihrer Großmutter nach Taspering – Alabama. Dort wird sie von Anfang von den Leuten getäuscht und sie erfährt ein dunkles Geheimnis nach dem anderen – besonders was ihre Familie betrifft. Wird sie nach all den Geschehnisse den Menschen in Taspering noch vertrauen können?

Plot:

An sich war die Idee dahinter sehr gut – auch dass die Autorin auf das Thema Rassismus eingegangen ist, fand ich gut. Mir persönlich hat der gewisse Fesselmoment gefehlt, denn ich habe mich die ganze Zeit gefühlt wie eine Beobachterin, die das Ganze nur ansieht – wie in einem Film 🙂.

Mir kam es auch so vor als ob die Autorin die Geschichte schnell zu Ende zu bringen wollte. Leider ist sie auch zu schnell zu den nächsten Szenen übergewechselt, dadurch habe ich u.a. keinen Bezug zu den Charakteren bekommen. Sehr schade…

Dennoch mochte ich die Wendungen in diesem Buch und auch die Umgebung von Taspering waren ebenfalls gut beschrieben. Es war eine gute Unterhaltung für zwischendurch.

Es ist ein schöner Roman mit ein paar kleineren Schwächen. Leider konnte ich keinen Bezug zu den Charakteren aufbauen und es wurde schnell zur nächsten Szene übergegangen. Allerdings die Idee auf der Suche nach den Wurzeln einer Familiengeschichte waren gut umgesetzt. Letztendlich gehe ich mit gemischten Gefühlen aus dieser Geschichte heraus.

 

Ausgerechnet Alabama bekommt 3 von 5 Sternen.

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